Учебное пособие по немецкому языку для студентов, магистрантов и аспирантов экономических специальностей




НазваниеУчебное пособие по немецкому языку для студентов, магистрантов и аспирантов экономических специальностей
страница1/18
Дата конвертации19.10.2012
Размер0.89 Mb.
ТипУчебное пособие
  1   2   3   4   5   6   7   8   9   ...   18


Московский государственный институт

международных отношений (Университет)


Кафедра немецкого языка


ЯЗЫК НЕМЕЦКОЙ ЭКОНОМИКИ

WIRTSCHAFTSDEUTSCH


БУХГАЛТЕРСКИЙ УЧЁТ. АУДИТ

RECHNUNGSWESEN. AUDIT


Учебное пособие по немецкому языку для студентов,

магистрантов и аспирантов экономических специальностей


Составитель : ПОПРЯНИК Л.В.


Москва, 2004 год


Настоящее пособие предназначено для студентов старших курсов, магистрантов и аспирантов экономических факультетов, специалистов в области финансов и бухгалтерского учёта на предприятии.

Предметом обучения является немецкий язык в области бухгалтерского учёта на предприятии. Пособие содержит 9 разделов : «Задачи и формы бухгалтерского учёта на предприятии», «Ведение финансовой документации и виды бухгалтерских балансов», «Базовые принципы бухгалтерского учёта на предприятии», «Оперативный учёт», «Статистика и сравнительный расчёт на предприятии», «Планирование затрат и поступлений» ,

«Баланс» , «Система двойной записи» , «Аудит. Годовой баланс как предмет и вспомогательное средство аудиторской проверки». Каждый раздел включает оригинальные тексты, словарь и рабочие задания к ним. Завершает пособие алфавитный словарь с указанием соответствующего раздела.


Предисловие


Данное учебное пособие предназначено для студентов старших курсов, магистрантов и аспирантов экономических факультетов, а также для всех, совершенствующих деловой немецкий язык и специализирующихся в области финансов и бухгалтерского учёта на предприятии.

Целью данного пособия является обучение пониманию литера-туры по специальности на немецком языке для дальнейшего совер-шенствования специалиста в профессии, а также развитие навыков перевода, реферирования и устной речи.

Предполагается, что обучаемые уже имеют определённые умения и навыки активного владения немецким деловым языком и доста-

точную подготовку в области бухгалтерского учёта, организации и управления производством в условиях рыночной экономики.

Пособие содержит 9 разделов, условно называемых „Lektion“:

Lektion 1: Aufgaben und Gliederung des betrieblichen Rechnungswe-

sens

Lektion 2: Finanzbuchführung und Bilanz

Lektion 3: Die Grundbegriffe des betrieblichen Rechnungswesens

Lektion 4: Die Kostenrechnung

Lektion 5: Die betriebswirtschaftliche Statistik und Vergleichs-

rechnung

Lektion 6: Die Planungsrechnung

Lektion 7: Die Bilanz

Lektion 8: Das System der doppelten Buchhaltung

Lektion 9: DasAudit. Der Jahresabschluß als Gegenstand und

Hilfsmittel von Prüfungen


Каждый раздел включает основной текст, вопросы, лексико-грамматические упражнения, текст для перевода с листа с немецкого языка на русский и русский текст для реферативного перевода и изложения на немецком языке. Использовываны только оригинальные тексты.

Завершает пособие алфавитный словарь с указанием соот-ветствуюшего раздела.

Пособие рассчитано на один учебный семестр.


Lektion 1


Grundlagen


Aufgaben und Gliederung des betrieblichen Rechnungswesens

1. Überblick

Unter dem Begriff betriebliches Rechnungswesen faßt man sämtliche Ver­fahren zusammen, deren Aufgabe es ist, alle im Betrieb auftretenden Geld und Leistungsströme, die vor allem - aber nicht ausschließlich - durch den Prozeß der betrieblichen Leistungserstellung und Verwertung (betrieblicher Umsatzprozeß) hervorgerufen werden, mengen- und wertmäßig zu erfassen und zu überwachen (Dokumentations- und Kontrollaufgabe).

Diese Aufgabe kann sich im einzelnen auf die Ermittlung von Beständen in einem Zeitpunkt erstrecken (z.B. die Ermittlung des Vermögens und der Schulden des Betriebes an einem Stichtag) oder sie kann in der Feststellung von Bestandsveränderungen im Zeitablauf (z. B. die Zu- und Abnahme von Forderungen und Verbindlichkeiten) oder des Erfolges einer Zeitperiode bestehen (z.B. die Höhe des Aufwandes und Ertrages einer Abrechnungspe­riode); sie kann ferner auf die Ermittlung der Selbstkosten der betrieblichen Leistungen gerichtet, also nicht nur zeitbezogen, sondern auch stückbezogen sein. Über die Stichtagsfeststellung oder den Zeitvergleich von Bestands­ und Erfolgsgrößen soll das Rechnungswesen in erster Linie der Kontrolle der Wirtschaftlichkeit und der Rentabilität der betrieblichen Prozesse dienen und der Betriebsführung damit zugleich Unterlagen für ihre auf die Zukunft gerichteten Planungsüberlegungen liefern (Dispositionsaufgabe).
Neben diesen betriebsinternen Aufgaben hat das Rechnungswesen externe Aufgaben: auf Grund gesetzlicher Vorschriften dient es der Rechenschaftslegung und informiert - soweit es auf Grund gesetzlicher Vorschriften veröf­fentlicht oder freiwillig zur Einsicht freigegeben wird - die Gesellschafter (Aktionäre, Gesellschafter der GmbH, Kommanditisten usw.), die Gläubiger (Lieferanten, Kreditgeber); die Belegschaft, die Finanzbehörden und die Öffentlichkeit (potentielle Aktionäre und Gläubiger, staatliche Instanzen, wissenschaftliche Institute, Wirtschaftspresse, sonstige Interessierte) über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Betriebes (Rechenschaftslegungs­ und Informationsaufgabe).

Aus der Verschiedenheit der Aufgaben hat sich eine Einteilung des betrieb­lichen Rechnungswesens in die folgenden vier Teilgebiete entwickelt, die in enger Verbindung miteinander stehen und zum Teil das gleiche Zahlenmaterial - allerdings unter verschiedenen Gesichtspunkten bzw. mit unterschied­lichen Zielsetzungen - verwenden. Es sind das:

(1) die Buchführung und Bilanz (Zeitrechnung)

(2) die Selbstkostenrechnung (Stückrechnung)

(3) die betriebswirtschaftliche Statistik

(4) die Planungsrechnung (Vorschaurechnung).

Diese Gliederung ist bis heute im Grundsatz im allgemeinen beibehalten worden, jedoch erweist es sich von der Aufgabenstellung der einzelnen Teil­gebiete her als zweckmäßig, die beiden Bereiche der Buchführung - die Finanzbuchführung (Geschäftsbuchführung), aus der die Bilanz entwickelt wird, einerseits und die Betriebsbuchführung (kalkulatorische Buchführung, Betriebsabrechnung), die der Kostenerfassung und Verteilung dient, ande­rerseits - zu trennen und letztere unter dem Oberbegriff Kostenrechnung mit der Selbstkostenrechnung (Kalkulation) zusammenzufassen. Dann er­gibt sich folgende Einteilung:

(1) Finanzbuchführung und Bilanz

(a) Buchführung

(b) Inventar

(c) Jahresabschluß (Jahresbilanz, Erfolgsrechnung und

ggf. Anhang)

(d) Sonderbilanzen, Zwischenbilanzen

(2) Kostenrechnung

(a)Betriebsabrechnung (kalkulatorische Buchführungen)

(aa) Kostenartenrechnung

(bb) Kostenstellenrechnung

(cc) Kostenträger-Zeitrechnung

(dd) kurzfristige Erfolgsrechnung

(b) Selbstkostenrechnung (Kostenträger-Stückrechnung)

(3) Betriebswirtschaftliche Statistik und Vergleichs-

rechnung

(a) Betriebswirtschaftliche Statistik

(b) Einzelbetrieblicher Vergleich

(aa) Zeitvergleich

(bb) Verfahrensvergleich

  1. Soll-Ist-Vergleich

(c) Zwischenbetrieblicher Vergleich

(4) Planungsrechnung

Alle Teilgebiete bestehen aus einem theoretischen und einem angewandten Teil. Beide lassen sich in der Darstellung in der Regel nicht scharf tren­nen. Theoretische Erkenntnisse können häufig nur dann praktisch angewendet werden, wenn sie „rechenbar" gemacht werden können. Nicht alles, was im Bereich des Rechnungswesens als richtig erkannt worden ist, läßt sich auch auf Mark und Pfennig ausrechnen. Die Anwendung verschiedener als theoretisch richtig erkannter Lösungen von Verteilungs- und Zurechnungs­problemen scheitert bisher daran, daß nicht alle für eine exakte Ausrechnung erforderlichen Größen quantifiziert werden können oder daß die Anwen­dung wirtschaftlich zweckmäßiger und auch rechenbarer Lösungen handels – und steuerrechtlich nicht erlaubt ist.

Aufbau und Organisation des Rechnungswesens sind von den spezifi­schen Gegebenheiten eines Betriebes abhängig, also beispielsweise vom Wirtschaftszweig, von der Wirtschafts- und Rechtstorm, der Betriebsgröße, dem Fertigungsverfahren und dem Fertigungsprogramm. Je nach dem Wirtschaftszweig liegt die Betonung bei der Abrechnung einmal mehr auf der Erfassung und Verteilung der Kosten zum Zwecke der genauen Ermitt­lung der Selbstkosten der Erzeugnisse und der Kontrolle der Wirtschaftlich­keit der Produktion (Industrie) oder auf der Kont-rolle des Umsatzes und der Warenbestände (Handel). Die Rechtsform bedingt die Beachtung bestimm­ter Gliederungs- und Bewertungsvorschriften für Bilanz und Erfolgsrech­nung. Die Wirtschaftsform, d.h. die Tatsache, daß die Betriebe erwerbs­wirtschaftlich oder gemeinwirtschaftlich geführt werden können, hat Ein­fluß auf die Kalkulation und Preispolitik. Von der Be-triebsgröße hängt es ab, bis zu welchem Grad der Verfeinerung durch Anwendung komplizierter Abrechnungsmethoden, durch Einführung einer Normal- oder Plankosten­rechnung und durch Verwendung der betriebswirtschaftlichen Statistik das Rech-nungswesen ausgebaut werden kann. Das Fertigungsprogramm und die Fertigungsverfahren (z. B. die Anzahl der Artikel und ihre produktions­technische Verwandtschaft oder Differenzierung) beeinflussen die Wahl der Kalkulationsvertahren (z. B. Divisionskalkulation bei Massenfertigung, Zuschlagskalkulation

bei Fertigung verschiedener Serien).

Die Tatsache, daß im betrieblichen Rechnungswesen in zunehmendem Maße - und zwar nicht nur in Großbetrieben, sondern auch bis hin zu kleineren Handwerksbetrieben - die Verfahren der EDV Anwendung finden (z.B. computergestützte Buchführung und Jahresabschlußrechnung), hat nicht nur eine teilweise erhebliche Reduzierung der Personalkosten im Rech­nungswesen zur Folge, die durch die Abschreibungen der EDV-Anlagen bei weitem nicht kompensiert wird, sondern führt auch zu einer bedeutenden Erweiterung des Informationswertes aller Bereiche des betrieblichen Rech­nungswesens. Wer Programme für einzelne Gebiete des Rechnungswesens entwickeln oder von Dritten erworbene Programme nicht nur anwenden, sondern auch begreifen will, muß auch im Zeitalter der EDV die Grundlagen des Systems der doppelten Buchführung und die gesetzlichen Vorschriften über die Bilanzierung dem Grunde und der Höhe nach beherrschen und muß die bilanzpolitischen Spielräume, die diese Vorschriften bei der Aufstellung des Jahresabschlusses und bei der steuerlichen Gewinnermittlung gewähren, kennen. Auch der Einsatz von EDV-Programmen in der Kostenrechnung setzt eine genaue Kenntnis der Kostenrechnungsvertahren voraus.


Vokabeln


Rechnung f – счёт, расчёт, подсчёт, финансовый отчёт

Rechnungswesen n бухгалтерский учет, отчетность

Rechnungslegung fпредоставление отчёта, отчётность

Rechnungsführung f – бухгалтерия, учет, счетоводство

Geldstrom m - денежный поток

Leistungsstrom m производственный поток; поток услуг

erstellen vt – 1. производить, вырабатывать, изготавливать

2.устанавливать ( нормы)

3. составлять, разрабатывать ( планы и т.п.)

Leistungserstellung f производство работ и предоставление услуг


verwerten vt - использовать, реализовать

eine Erfindung v. – внедрять изобретение

Papiere v. – реализовать ценные бумаги

Verwertung f - использование, реализация

Leistungsverwertung f – реализация услуг/ товаров

Umsatz m – (бух.) оборот по счетам

Umsatzprozess m (зд.) оборот

erfassen vt учитывать, охватывать, собирать (сведения)

überwachen vt – осуществлять контроль

Ermittlung f определение, установление

~ des Vermögens - ~имущества,состояния активов

~ der Bestände- ~наличности, запасов, фондов, (бух.) остатков

~ der Kosten- ~ издержек, расходов, затрат

~der Selbstkosten- ~ себестоимости

Stichtag m1) (бух.) день, на который составляется баланс

2) срок уплаты

3) день платежа

4) (юр.) день вступления в силу (договора, закона)

Forderung f дебиторская задолженность

Ertrag m доход, прибыль, выручка

Aufwand m – затраты, расходы

Verbindlichkeiten f pl – обязательства, задолженность, пассивы

Abrechnungsperiode fотчетный период

Bestandgröße f величина остатков/ фондов

Erfolgsgröße fвеличина дохода/ прибыли

Unterlagen f pl документация, данные

Disposition fдиспозиция, размещение, распоряжение

Kommanditist m коммандитист, ограниченно

ответственный вкладчик коммандитного

товарищества

Belegschaft fколлектив рабочих и служащих; персонал

Buchführung f бухгалтерия, бухгалтерский учет,

счетоводство

Bilanz f – баланс, итог

~ ziehen (o,o) – свести баланс, подвести итог

bilanzieren vt – составить баланс, подводить итог

Zeitrechnung f – учет показателей за разные периоды

времени

Stückrechnung f – поштучный учет


Planungsrechnung f – плановый учёт, расчёт плановых

показателей

Vorschaurechnung f предварительный подсчет/ учет

Finanzbuchführung fфинансовое счетоводство,

ведение финансовой документации

Inventar n – инвентарь, инвентарная опись;

инвентаризация

Anhang m – дополнение, приложение

Sonderbilanz f – баланс, составляемый по особому

случаю (например, при ликвидации

или слиянии предприятия)

Zwischenbilanz f промежуточный/ предварительный

баланс

Kostenartenrechnung fучёт расходов по видам

Kostenstellenrechnung f – учет затрат по месту их

возникновения

Kostenträger - Zeitrechnung f – калькуляция себе-

стоимости изделий за определённый

период времени

KostenträgerStückrechnung f – калькуляция издержек

за единицу продукции

Vergleichrechnung f – сравнительный подсчет

betriebswirtschaftliche Statistik f – статистика экономики

предприятия/фирмы, совокуп-

ность фактических показателей

Verfahrensvergleich m сравнение операций,

~ методов учета

~ технологий

~ процедур

SollIstVergleich m – сопоставление плановых показателей с

фактическими

Kalkulationsverfahren nметод калькулирования

Divisionskalkulation f – определение издержек производства еди-

ницы продукции путём деления показателя общих

издержек на показатель произведённой продукции

Zuschlagskalkulation f – дополнительная калькуляция


Fragen


1. Was versteht man unter dem Begriff betriebliches Rechnungswesen?

2. Welche Aufgaben hat das betriebliche Rechnungswesen?

3. Wieviel und welche Teilgebiete des betrieblichen Rech-

nungswesens haben sich aus der Verschiedenheit der

Aufgaben entwickelt ?

4. Welche Einteilung erweist sich heute als zweckmäßig?

5. Von welchen Gegebenheiten eines Betriebes sind Aufbau

und Organisation des Rechnungswesens abhängig ?

6. Was beeinflußt die Wahl der Kalkulationsverfahren?

7. Welche Folgen hat die EDV- Anwendung (z.B. compu-

tergestützte Buchführung und Jahresabschlußrechnung ?


Übung 1

Definieren Sie die folgenden Begriffe:


a) Dokumentations- und Kontrollaufgabe des Rechnungs-

wesens ;

b) Dispositionsaufgabe des Rechnungswesens;

c) Rechenschaftslegungs- und Informationsaufgabe des

Rechnungswesens


Übung 2

Übersetzen Sie die folgenden Wortgruppen:


externe Aufgaben;

eine exakte Ausrechnung;

rechenbar sein;

die Ermittlung von Beständen;

Gliederungs- und Bewertungsvorschriften für Bilanz und Erfolgs-

rechnung;

die Feststellung von Bestandveränderungen im Zeitablauf;

die Höhe des Aufwandes und Ertrages einer Abrechnungsperiode


Übung 3

Übersetzen Sie:


  1. Je nach dem Wirtschaftzweig liegt die Betonung bei der Abrechnung einmal mehr auf der Erfassung und Verteilung der Kosten zum Zwecke der Ermittlung der Selbstkosten der Erzeugnisse und der Kontrolle der Wirtschaftlichkeit der Produktion (Industrie) oder auf der Kontrolle des Umsatzes und der Warenbestände (Handel).

  2. Von der Betriebsgröße hängt es ab, bis zu welchem Grad der Verfeinerung durch Anwendung komplizierter Abrechnungs-methoden das Rechnungswesen ausgebaut werden kann.


Übung 4

Übersetzen Sie ins Deutsche:


  1. Бухгалтерский учёт на предприятии - это учет денежных и производственных потоков и контроль за ними.

  2. Бухгалтерский учёт на предприятии выполняет задачи по осуществлению отчетности и информированию акционеров, поставщиков, кредиторов, а также государственных органов об экономическом положении предприятия.

  3. Бухгалтерский учёт на предприятии в первую очередь должен служить контролю за экономичностью и рентабельностью производственных процессов.

  4. Структура (der Aufbau) и организация бухгалтерского учёта зависит от отрасли экономики, величины предприятия и технологии производства (das Fertigungsverfahren).




  1. В торговле бухгалтерский учёт контролирует оборот, прибыль и товарные запасы.

  2. В настоящее время бухгалтерский учёт все чаще использует компьютеры, что приводит к значительному сокращению штатов.



Übersetzen Sie die folgenden Texte:


Rechnungswesen


Unter Rechnungswesen versteht man die Gesamtheit aller Aufschreibungen und Rechenvorgänge, die eine zahlenmäßige Darstellung und Kontrolle des Betriebsgeschehens gewährleisten. Es sind darunter also sämtliche Unterlagen und Arbeiten zu verstehen, welche bezwecken, alle wirtschaftlichen Gegebenheiten und Vorgänge, im gesamten und im einzelnen, vorausschauend und rückblickend, wertmäßig und – soweit notwendig – auch mengenmäßig zu erfassen.

Das Rechnungswesen wird in folgende Aufgabenbereiche eingeteilt: Buchführung mit Haupt- und Nebenbuchführung (z.B. Lohn- und Gehaltsverrechnung, Kostenrechnung, Kalkulation (Kostenträger-rechnung), Statistik, Budget- oder Vorschaurechnung.


Grundsätze des Rechnungswesens


Entsprechend der Art des Rechnungswesens unterscheidet man Grundsätze der Buchhaltung und Bilanzierung und Grundsätze der Kostenrechnung.

Die Grundsätze der Buchhaltung und Bilanzierung sind im Handelsrecht, im Steuerrecht und im Kaufmännischen Brauch festgelegt. Sie umfassen die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und die Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung. Diese beinhalten Buchführungs- und Bilanzierungspflicht, Aufbewahrungspflicht, Formvorschriften, Bilanzwahrheit, Bilanzklarheit, Bilanzkontinuität, Bilanzvorsicht.

Die Grundsätze der Kostenrechnung sind in den "Richtlinien für die Kostenrechnung in der österreichischen Wirtschaft" festgelegt und beinhalten im wesentlichen das Wiederbeschaffungswertprinzip (zur Substanzerhaltung) und das Kostenverursachungsprinzip.


Geben Sie den Inhalt des Textes auf Deutsch wieder:


Предмет бухгалтерского учёта и его объекты


Предметом бухгалтерского учета является наличие и движение имущества, источников его формирования и использования, а также обязательств и результатов организации в процессе воспроизводства совокупного общественного продукта. Иму-щество экономического субъекта и источники его формирования группируются по виду, составу и функциональной роли в процессе воспроизводства совокупного общественного продукта.

Содержание процесса снабжения, производства и реализации, формирующего кругооборот хозяйственных средств, определяет и объекты бухгалтерского учета. В учете они выделяются для целей производственной и непроизводственной деятельности. Объектами бухгалтерского учета являются имущество организаций, их обязательства и хозяйственные операции, осуществляемые организациями в процессе деятельности. Перечень имущества организации включает основные средства, нематериальные активы, финансовые вложения, производственные запасы, готовую продукцию, товары, прочие запасы, денежные средства, прочие финансовые активы. В составе хозяйственных средств имущество организации представлено, исходя из места общественного воспроизводства совокупного общественного продукта, внеоборотными (иммобилизованными) средствами, оборотными активами (мобильными средствами), отвлеченными активами.

Внеоборотные активы включают основные средства, нематериальные активы, незавершенные затраты в капитальном строительстве, долгосрочные финансовые вложения и др. Основные средства рассматриваются как часть имущества, используемая в качестве средств труда при производстве продукции, выполнении работ или оказании услуг, либо для управления организацией в течение периода, превышающего 12 месяцев или обычный операционный цикл, если он превышает 12 месяцев. Он бывает в вещественно-натуральной (материальной), нематериальной (неосязаемой) формах и участвует в нескольких производственных циклах, перенося свою стоимость через амортизацию (износ) на вновь созданный продукт. При этом натуральная (осязаемая) форма не изменяется.

Международный стандарт бухгалтерского учета "Бухгалтерский учет арендного имущества (IAS 16)" признает имуществом основ-ные производственные средства и оборудование, которые:

а) содержатся предприятием для использования в производстве или поставке товаров и услуг, сдачи в аренду другим предприя-тиям или административных целей. Они могут быть использованы также в целях технического обслуживания или ремонта таких активов;

б) были приобретены или созданы с целью использования на постоянной основе; в) не предназначены для продажи при обычном ходе дела.

Основные средства в нематериальной, неосязаемой форме в соответствии с Общероссийским классификатором основных фондов представлены в виде имущественных прав и интеллектуальной собственности.

Оборотные средства в виде товарно-материальных ценностей потребляются в одном производственном цикле и вещественно составляют основу изготавливаемого продукта, выполненной работы или оказывают самое непосредственное влияние на формирование соответствующих услуг. Наиболее ликвидная часть имущества, в виде денежных средств, в кассе и на счетах в банках, также включаются в состав оборотных средств.

Некомпенсируемые обязательства покупателей в счет отгруженной поставщиком (подрядчиком) в их адрес продукции, выполненных работ или оказанных услуг принято рассматривать в учёте данной организации как дебиторскую задолженность. Она также является частью оборотных средств организации, хотя и изменила свою форму.

Изъятые из оборота средства в виде платежей в бюджет (налоги, сборы и пр.), а также изъятия целевого характера на формирование средств специального назначения рассматриваются в учете как отвлеченные средства.

Объектами бухгалтерского учета являются и источники формирования имущества организации, представленные в виде собственного и заемного капитала.

Собственный капитал формируется за счет собственных ресурсов (взносов учредителей, прибыли и т.п.).

Заемный капитал представлен финансовыми обязательствами организации долгосрочного (свыше одного года) и краткосрочного (до одного года) характера. Определяющее место в его составе занимает кредиторская задолженность – невыполненные (непогашенные) обязательства юридических и физических лиц, для которых выполнены работы или которым оказаны услуги. Такие лица временно используют в своем обороте средства другой организации, в юридическом отношении не являясь их собственником.


Lektion 2

Finanzbuchführung und Bilanz

Die Aufgabe der Buchführung besteht darin, alle in Zahlenwerten festgestellten wirtschaftlich bedeutsamen Vorgänge (Geschäfts-vorfälle), die sich im Betrieb ereignen, in chronologischer Reihen-folge testzuhalten. Sie beginnt mit der Gründung und endet mit der Liquidation eines Betriebes. Wirtschaftlich bedeutsam sind alle Vorgänge, die zur Änderung der Höhe und/oder der Zusam-mensetzung des Vermögens und des Kapitals eines Be­triebes führen.

Alle in der Buchführung und Bilanz erfaßten Bestands- und Bewegungs­größen werden in Geldeinheiten ausgedrückt. Die mengenmäßige Erfassung der Bestände erfolgt durch Inventur (körperliche Bestandsaufnahme) vor der Bilanzaufstellung und findet ihren Niederschlag in einem Bestandsver­zeichnis, das als Inventar bezeichnet wird. Das Inventar enthält neben den durch körperliche Inventur ermittelten Beständen die Forderungen und Schulden des Betriebes, die nur durch Buchinventur ermittelt

werden kön­nen. Alle Vermögensbestände und Schulden sind dabei art-, mengen- und wertmäßig aufzuführen. Die Bilanz unterscheidet sich vom Inventar da­durch, daß sie in der Regel Kontoform hat und keine mengenmäßigen, sondern nur art- und wertmäßige Angaben enthält. Außerdem zieht sie die vielen Arten von Wirtschaftsgütern zu Gruppen, sog. Bilanzpositionen, zu­sammen.

Die Buchführung ist also eine Zeitrechnung. Sie kann Finanz-buchführung (Geschäftsbuchführung) oder Betriebsbuchführung sein. Erstere erfaßt den gesamten Wertzuwachs oder Wertver-brauch sowie die Änderungen der Ver­mögens- und Kapital-struktur während einer Zeitperiode (Jahr, Monat). Den gesamten Wertverbrauch einer Abrechnungsperiode bezeichnet man als Aufwand, den gesamten Wertzuwachs als Ertrag. Die in der Buchführung an einem Stichtag (Bilanzstichtag) erfaßten Be-stände an Vermögen und an Kapital werden in der Bilanz, die erfaßten Aufwendungen und Erträge einer Abrechnungsperiode in der Erfolgsrechnung (Gewinn- und Verlustrech­nung) gegenübergestellt.

Die Buchführung liefert alle Zahlenwerte, die zur Erstellung von Bilanzen — und zwar sowohl von Jahresbilanzen (Handels- und Steuerbilanz) als auch von Sonderbilanzen (z.B. Umwandlungs-, Fusions-, Liquidationsbilan­zen) - benötigt werden. Außerdem stellt sie das für Liquiditäts- und Finanz­kontrollen erforderliche Zahlenmaterial zur Verfügung. Zur Erfassung der Geschäfts-vorfälle bedient sich die Buchführung folgen­der Arten von Konten:

(1) Bestandskonten. Sie nehmen für jede Vermögens- und Kapitalart den Anfangsbestand einer Abrechnungsperiode auf, sammeln die Zugänge und Abgänge während der Periode, zeigen also die Bewegung der Be­stände, und ermöglichen am Ende der Periode durch Gegenüberstellung von Anfangsbestand und Zugängen einerseits und Abgängen andererseits die Ermittlung des Endbestandes.

(2) Erfolgskonten. Sie sammeln - getrennt nach Aufwands- und Ertragsar­ten - die Aufwendungen und Erträge einer Abrechnungsperiode. Der Saldo zwischen sämtlichen Aufwendungen und Erträgen ergibt den Er­folg der Periode, der mit dem Eigenkapitalkonto verrechnet wird und als Gewinn das Eigenkapital vermehrt, als Verlust das Eigenkapital vermin­dert.

(3) Eine dritte Art von Konten sind die gemischten Konten, die eine Kom­bination von Bestands- und Erfolgskonten bilden. Bekanntestes Beispiel ist das ungeteilte (gemischte) Warenkonto. Diese Konten haben den Nachteil, daß ihr Saldo eine Mischung von Endbestandswert und Erfolg ist und sich folglich eine sinnvolle Aussage nur ergibt, wenn vor der Saldierung der durch Inventur festgestellte Endbestand eingesetzt wird, so daß der Saldo nur noch den Erfolg zeigt. Im Interesse einer klaren und übersichtlichen Buchführung und Bilanzierung sollten gemischte Konten durch Aufteilung in ein reines Bestands- und ein reines Erfolgskonto (z.B. Wareneinkaufskonto und Warenverkaufskonto) vermieden wer­den.

Der formale Aufbau der doppelten Buchführung ermöglicht die Ermitt­lung des Periodenerfolges in doppelter Weise: (1) durch Vermögensvergleich:-Erfolg = Vermögen am Ende der Periode - Vermögen am Anfang der Periode + Entnahmen - Einlagen;

(2) durch Aufwands- und Ertragsvergleich:

Erfolg = Ertrag - Aufwand.

Alle Geschäftsvorfälle können mit einem der vier Typen von Buchungsfäl­len erfaßt werden. Es sind das:

(1) Der Aktivtausch. Er führt zu einer Veränderung der Vermö-

gensstruk­tur, ohne daß sich die Bilanzsumme vergrößert oder verringert. Der Zugang auf einem Vermögenskonto entspricht dem Abgang auf einem anderen Vermögenskonto. Beispiel: Kauf von Rohstoffen gegen Barzahlung = Zunahme des Rohstoffbestandes und Abnahme des Kassenbe­standes in gleicher Höhe.

(2) Der Passivtausch. Er führt zu einer Veränderung der Kapitalstruktur, ohne daß sich die Bilanzsumme vergrößert oder verringert. Der Zugang auf einem Kapitalkonto entspricht dem Abgang auf einem anderen Kapi­talkonto. Beispiel: Umwandlung eines Lieferantenkredits in einen Wech­selkredit = Abnahme des Kreditorenbestandes und Zunahme des Schuldwechselbestandes (Akzepte) in gleicher Höhe.

(3) Die Bilanzverlängerung. Aktiv- und Passivseite vermehren sich um den gleichen Betrag. Dem Zugang auf einem Vermö-genskonto entspricht ein Zugang auf einem Kapitalkonto in gleicher Höhe oder umgekehrt. Die Bilanzsumme nimmt zu. Beispiel: Kauf von Waren auf Kredit = Zunah­me des Waren-bestandes und Zunahme des Kreditorenbestandes in glei­cher Höhe.

(4) Die Bilanzverkürzung. Aktiv- und Passivseite vermindern sich um den gleichen Betrag. Einem Abgang auf einem Ver-mögenskonto entspricht ein Abgang auf einem Kapitalkonto in gleicher Höhe oder umgekehrt. Die Bilanzsumme nimmt ab. Beispiel: Bezahlung einer Lieferantenschuld = Abnahme des Bankbestandes und Abnahme des Kreditorenbestandes in gleicher Höhe.

Erfolgswirksame Geschäftsvorfälle ändern die Höhe des Eigenkapitals und führen entweder zu einer Bilanzverkürzung oder zu einer Bilanzverlängerung.


Vokabeln


Finanzbuchführung f ведение финансовой документации

Geschäftsbuchführung f бухгалтерский учет на

предприятии Syn. Geschäftsbuchführung

Geschäftsvorfall m хозяйственная операция

Inventur f – учет, инвентаризационная опись

Bilanzaufstellung f составление баланса

Bestandaufnahme f инвентаризация

Bestandverzeichnis n инвентаризационная опись

Vermögensbestand m фактическое состояние

имущества

in der Regel (i.d.R.) – как правило

Kontoform f – форма счета

Bilanzposition f статья баланса

Wertzuwachs mвозрастание стоимости

Wertverbrauch m – снижение стоимости

Umwandlungsbilanz fбаланс, составленный при

изменении правовой формы

предприятия

gegenüberstellen vt – сравнивать, сопоставлять

Fusionsbilanz f – объединительный баланс

Liquidationsbilanz f ликвидационный баланс

Liquidität f – ликвидные средства

Konto n (Konten pl) – счет

Bestandkonten pl – 1) активные и пассивные счета;

2) инвентарные счета

Erfolgskonto n – результативный счет; Syn. Ergebniskonto n

Warenkonto n – товарный счет

Zugang m поступление, приток

Abgang m недостача, утечка, убыль

Endbestand m – конечное сальдо, итог

Aufwendungen pl – 1) затраты, издержки;

2) ассигнования, выделенные

(отпущенные) средства

Saldo m – сальдо

Eigenkapitalkonto n – счет собственного капитала

Endbestandswert m – величина остатка на конец периода


Saldierung f – выведение остатка, сальдирование

Wareneinkaufskonto n – счет закупок

Warenverkaufskonto n – счет продаж

Periodenerfolg m – прибыль и убытки предприятия за

определённый период

Vermögenskonto n – имущественный счет

Aktivtausch m – изменения в активе

Passivtausch m изменения в пассиве

Umwandlung f преобразование, перевод

Lieferantenkredit m – кредит, предоставляемый

поставщиком

Wechselkredit m – кредит в вексельной форме

Kreditorenbestand m – зд. кредиторская задолженность

Schuldwechsel m тратта, вексель к платежу

Schuldwechselbestand m – задолженность по векселям

Aktivseite f – актив (баланса); Syn. Sollseite f

Passivseite f – пассив (баланса); Syn. Habenseite f

Aktiva n pl, Aktiven pl – активы

Passiva n pl, Passiven pl – 1) пассивы, пассив

2) долги, долговые

обязательства

Kapitalkonto n – счет капитала

Bilanzverlängerung f – увеличение итога баланса

Bilanzverkürzung f – сокращение итога баланса

Billanzsumme f – итог баланса

Fragen

  1   2   3   4   5   6   7   8   9   ...   18


Похожие:

Учебное пособие по немецкому языку для студентов, магистрантов и аспирантов экономических специальностей iconУчебное пособие для студентов экономических специальностей Павлодар
Учебное пособие предназначено для изучения курса «Экономика промышленности» студентами экономических специальностей вузов
Учебное пособие по немецкому языку для студентов, магистрантов и аспирантов экономических специальностей iconУчебное пособие предназначено для студентов экономических вузов всех форм обучения, аспирантов, преподавателей, может быть полезно работникам инвестиционной сферы

Учебное пособие по немецкому языку для студентов, магистрантов и аспирантов экономических специальностей iconЛабораторный практикум по информатике учебное пособие Часть I. Windows 95 (98), Word, Excel, Access
Учебное пособие предназначено для студентов всех специальностей университета
Учебное пособие по немецкому языку для студентов, магистрантов и аспирантов экономических специальностей iconУчебное пособие выпущено в рамках рабочей программы курса «Организация торгово-посреднической деятельности»
Учебное пособие предназначено для студентов, обучающихся по направлению «Торговое дело», а также магистрантов, обучающихся по программе...
Учебное пособие по немецкому языку для студентов, магистрантов и аспирантов экономических специальностей iconБикмухаметов и. Х., бикмухаметов и. И. Теория систем и системный анализ учебное пособие
Учебное пособие предназначено для студентов, аспирантов и преподавателей вузов, техникумов, колледжей, а также экономистов и менеджеров...
Учебное пособие по немецкому языку для студентов, магистрантов и аспирантов экономических специальностей iconУчебное пособие по спецкурсу для студентов неэкономических специальностей Часть 1
Найденов Н. Д. Экономика и предпринимательство: Учебное по­собие по спецкурсу для студентов неэкономических специальностей. Часть...
Учебное пособие по немецкому языку для студентов, магистрантов и аспирантов экономических специальностей iconУчебное пособие предназначено для студентов экономических специаль- ностей, направлений «Экономика»
Учебное пособие предназначено для студентов экономических специаль
Учебное пособие по немецкому языку для студентов, магистрантов и аспирантов экономических специальностей iconУчебное пособие для студентов экономических специальностей
Рекомендовано к публикации кафедрой бухгалтерского учет, анализа и аудита Коми филиала вятской государственной сельскохозяйственной...
Учебное пособие по немецкому языку для студентов, магистрантов и аспирантов экономических специальностей iconЭкономический риск и методы его измерения часть II донецк
Предназначено для студентов экономических специальностей, аспирантов, препо
Учебное пособие по немецкому языку для студентов, магистрантов и аспирантов экономических специальностей iconУчебное пособие предназначено для студентов специальностей «Туризм»

Разместите кнопку на своём сайте:
Бизнес-планы


База данных защищена авторским правом ©bus.znate.ru 2012
обратиться к администрации
Бизнес-планы
Главная страница